Württemberg und Hamburg - geht das?
Oder: Unser Bekenntnis zur Erde

Dr. Rainer Scholz &
Andi Knauß

Vor ein paar Jahren kam ein Nordlicht über Berlin nach Schwaben. Der Job ging vor, und das neue Büro lag in Stuttgart. Mitten im Weinland. Der Hamburger zog aufs Land nach Weinstadt-Strümpfelbach und freundete sich mit dem württembergischen Wein und seinen Weinbauern schnell an. Als ein Stück vom Weinberg zum Verkauf stand, griff er zu.

Ein junger Schwabe hat Winzer von der Pike auf gelernt, arbeitet auf dem väterlichen Weingut und schließt derzeit seine Meisterausbildung in Weinbau und Önologie ab.

Der Schwabe und der Hamburger trafen sich, lernten sich näher kennen und hatten eine Idee: Wir machen ehrlichen Wein, der die Scholle nicht verleugnet, aus der er kommt.

Ein Ansatz, der sich in der Bezeichnung der Weine wiederfindet: Konsequent sind auf den Flaschen unübersehbar die Geokoordinaten der Weinberge notiert.